Für Geschäftsführung & Führungsteams

Führung, die messbar Leistung und Wohlbefinden steigert.

Positive Leadership und PERMA-Lead sind kein Wohlfühl-Thema, sondern ein evidenzbasierter Management-Hebel. Hier sehen Sie, was dahintersteckt, welche Zahlen es belegen und wie ein Programm in Ihrem Führungsalltag konkret wirkt.

+14–29 % Gewinn−40 % Burn-outbis −50 % Burn-out-Gefährdung im Team

Datengrundlage u. a.: Gallup-Meta-Analyse über rund 50.000 Unternehmen · PERMA-Lead nach Prof. Dr. Markus Ebner (Universität Wien)

Die Zahlen

Was stärkenorientierte Führung betriebswirtschaftlich bewirkt

Keine Behauptungen, sondern Effekte aus Praxisforschung — allen voran der Gallup-Untersuchung über rund 50.000 Unternehmen aus 7 Branchen und 45 Ländern.

+0 %
Produktivität
bis zu +50 % in Teams mit stärkenorientierter Führung
Quelle: Gallup
+0 %
Gewinn
+14–29 % mehr Profitabilität
Quelle: Gallup, 50.000 Unternehmen
+0 %
Umsatz
+10–19 % mehr Umsatz
Quelle: Gallup
0 %
Burn-out
−40 % weniger Burn-out-Fälle
Quelle: Gallup
0 %
Stress
−75 % niedrigere Stresswerte
Quelle: Gallup
0 %
Krankentage
−13 % weniger krankheitsbedingte Fehltage
Quelle: Gallup
×0
Hebelwirkung
4× mehr Einfluss auf die Teamleistung als klassische Führung
Quelle: Cameron
0 : 1
Positivitätsrate
optimales Verhältnis von Anerkennung zu Kritik
Quelle: Cameron

Zusätzlich dokumentiert die Forschung u. a. +3–7 % Kundenzufriedenheit, über +100 % Energieeinsatz, −22 bis −59 % Arbeitsunfälle, bessere Schlafqualität und +29 % höhere Lebenszufriedenheit der Beschäftigten.

Was ist das?

Vom Defizit-Blick zum Stärken-Blick — wissenschaftlich fundiert

Klassische Führung ist oft defizitorientiert: Fehler werden gesucht und kritisiert, Stärken als selbstverständlich hingenommen. Positive Leadership geht den umgekehrten, ressourcenorientierten Weg aus der Positiven Psychologie — mit dem Ziel, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen ihr Potenzial entfalten und gerne die Extrameile gehen.

Damit dieser Ansatz im Führungsalltag messbar und anwendbar wird, hat Prof. Dr. Markus Ebner das von Martin Seligman entwickelte PERMA-Modell in ein konkretes Führungsverhaltensmodell übersetzt: PERMA-Lead. Es definiert fünf Handlungsfelder — jedes davon ist beobachtbares Verhalten, das sich trainieren und messen lässt.

P

Positive Emotions Positive Emotionen ermöglichen

Sie eröffnen ein Meeting nicht mit der Problemliste, sondern mit dem, was seit dem letzten Mal gelungen ist. Forschung zeigt: Wer in einem positiven Zustand arbeitet, denkt breiter, lösungsorientierter und weniger problemfixiert.

E

Engagement Stärken erkennen und einsetzen

Sie verteilen Aufgaben nach Talenten statt nach freien Kapazitäten. Mitarbeitende, die ihre Stärken täglich nutzen können, sind nachweislich engagierter und seltener auf der Suche nach einem neuen Job.

R

Relationships Tragfähige Beziehungen fördern

Sie investieren bewusst in Vertrauen — auch in hybriden und Remote-Settings. Belastbare Beziehungen sind der Puffer, der ein Team durch Krisen, Umstrukturierungen und Drucksituationen trägt.

M

Meaning Sinn in der Arbeit vermitteln

Sie machen sichtbar, wozu der Beitrag jedes Einzelnen dient — nicht als Leitbild an der Wand, sondern im konkreten Projekt. Sinn ist heute der häufigste Grund, warum Menschen bleiben oder gehen.

A

Accomplishment Erreichtes sichtbar machen

Sie feiern Teilerfolge, statt sie als Selbstverständlichkeit abzuhaken. Sichtbar gemachte Fortschritte erzeugen die Energie für den nächsten Schritt — gerade in langen Projekten.

Welche Probleme es löst

Praxiserprobte Antworten auf die teuersten Führungsprobleme

Positive Leadership zahlt genau dort ein, wo heute am meisten Geld und Energie verloren gehen.

Fachkräftemangel & Fluktuation

Das Problem: Eine ungewollte Kündigung kostet schnell ein halbes Jahresgehalt an Recruiting, Einarbeitung und verlorenem Wissen.

Der Hebel: Mitarbeitende von Führungskräften mit wenig Positive Leadership denken fast doppelt so oft an Kündigung. Stärken- und Sinnorientierung bindet genau die Leistungsträger, um die alle konkurrieren.

Krisen, Umbruch & Unsicherheit

Das Problem: Reorganisation, hybride Teams, ständiger Veränderungsdruck — Unsicherheit lähmt Entscheidungsfreude und Tempo.

Der Hebel: Positive Leadership stärkt psychologische Sicherheit und Resilienz. Teams, die einander vertrauen, treffen schneller Entscheidungen und tragen Veränderungen mit, statt sie auszusitzen.

Demotivation & „Quiet Quitting“

Das Problem: Viele starten hochmotiviert und landen nach Monaten im Dienst nach Vorschrift — präsent, aber innerlich abgemeldet.

Der Hebel: Diese stille Demotivation entsteht, wo Beitrag und Stärken unsichtbar bleiben. Konsequente Anerkennung und Sinnkopplung drehen den Trend, bevor aus innerer Kündigung eine echte wird.

5:1
Das Geheimrezept in einer Zahl

Die optimale Positivitätsrate

Kim Cameron hat das ideale Verhältnis von Anerkennung zu Kritik berechnet: fünf positive Äußerungen auf eine kritische beeinflussen die Erfolgsparameter eines Teams optimal. Zur Einordnung: In der Paarforschung lässt sich anhand derselben 5 : 1-Rate zu 95 % vorhersagen, ob eine Ehe fünf Jahre später noch besteht. Positive Leadership heißt nicht, Kritik zu vermeiden — es heißt, sie in das richtige Verhältnis zur Wertschätzung zu setzen.

Ist es einfach umsetzbar?

Ein ehrliches „Jein“ — und warum das gut ist

Der ehrliche Teil

Einen tiefgreifenden Kulturwandel über eine ganze Organisation hinweg herbeizuführen, braucht Zeit, Persistenz und Rückendeckung von oben. Das ist kein Wochenend-Seminar.

Der gute Teil

Für die einzelne Führungskraft ist PERMA-Lead hochgradig praktikabel. Es braucht kein komplexes Vorwissen, um sofort zu starten. Kleine Gesten und Routinen — etwa das gezielte Sichtbarmachen eines Teilerfolgs — erzeugen rasch spürbare „Quick-Wins“ in der Performance.

Einwandbehandlung

Die häufigsten Gegenargumente — und was die Forschung dazu sagt

Nein. Positive Leadership ist wissenschaftsgeleitet, nicht harmoniesüchtig. Kritisches Feedback und das klare Ansprechen von Fehlern gehören zwingend dazu — die optimale Rate liegt bei 5 : 1, nicht bei 1 : 0. Der Unterschied: Statt sich ausschließlich an Problemanalysen abzuarbeiten, wird auch das Gelingende systematisch analysiert und replizierbar gemacht.

Genau dafür ist es da. Die Forschung ist eindeutig: Über diese Verhaltensweisen verbessern sich Umsatz, Produktivität, Rentabilität und Kundenzufriedenheit messbar. Wer keine Probleme hat, braucht kein Management — wer aber Leistung maximieren will, muss den Fokus überwiegend auf das Gelingende richten. Positive Leadership ist kein Zusatzaufwand, sondern eine andere Art, die ohnehin anstehende Führungsarbeit zu tun.

Nein. Es gibt nicht den einen richtigen Weg des positiven Führens. Ob analytisch-bedächtig oder empathisch-extrovertiert: PERMA-Lead lässt sich mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten authentisch umsetzen. Trainiert wird konkretes Verhalten — und Verhalten ist erlernbar, ohne sich zu verstellen.

Der häufigste Grund: Es wurde nicht gemessen und nicht im Alltag verankert. PERMA-Lead beginnt mit einer wissenschaftlichen Standortbestimmung (Profiler) und endet nicht mit dem Workshop, sondern mit Transfer-Routinen und einer Nachmessung. Sie sehen schwarz auf weiß, was sich im Führungsverhalten verändert hat.

So läuft ein Programm ab

Strukturiert, datenbasiert, im Alltag verankert

Ein professioneller Roll-out ist kein Impuls-Vortrag, sondern ein begleiteter Prozess in fünf Schritten.

01

Standortbestimmung (Diagnostik)

Jede Führungskraft absolviert den PERMA-Lead-Profiler oder ein 360°-Feedback. Das eigene Führungsverhalten wird wissenschaftlich gemessen und mit Tausenden anderen Führungskräften verglichen — keine Selbsteinschätzung, sondern validierte Daten.

02

Auswertungscoaching

Die Reports bleiben nicht im luftleeren Raum. In Einzelcoachings werden die Ergebnisse besprochen und individuelle Handlungsfelder abgeleitet — passgenau auf die jeweilige Führungssituation.

03

Kick-off & Training („Class of Positive Leadership“)

Management-Impulse und kompakte Workshop-Reihen vermitteln dem Führungsteam das Modell und einen alltagstauglichen Werkzeugkasten — von der Check-in-Routine bis zur stärkenbasierten Aufgabenverteilung.

04

Transfer in den Alltag

Kurze, regelmäßige Reflexionsrunden über Hierarchieebenen hinweg und kleine Interventionen („Hausaufgaben“) verankern das neue Verhalten im operativen Betrieb. Hier entscheidet sich die Nachhaltigkeit.

05

Multiplikatoren-Ausbildung (optional)

Für dauerhaften Wandel werden interne Positive-Leadership-Coaches ausgebildet, die direkt vor Ort als Ansprechpartner unterstützen und das Programm aus eigener Kraft tragen.

Was Führungskräfte mitnehmen

Positive Leadership fordert nicht nur — es entlastet

Der Ansatz wirkt nicht nur auf das Team, sondern messbar auf die Führungskraft selbst.

Persönliche Resilienz & weniger Stress

Führungskräfte, die PERMA-Lead anwenden, profitieren selbst: Das Bewusstsein für eigene Ressourcen steigt, Belastungen werden erträglicher, das Stresslevel sinkt.

Mehr Kreativität & Flexibilität

Studien belegen, dass positiv führende Menschen kreativer arbeiten und nach Rückschlägen schneller wieder handlungsfähig sind.

Entlastung durch Vertrauenskultur

Der Weg von der Kontroll- zur Ergebniskultur lässt Teams eigenverantwortlicher arbeiten — das entlastet die Führungskraft im operativen Tagesgeschäft spürbar.

Q&A

Häufige Fragen aus Geschäftsführung & HR

Belegt. Die größte Datengrundlage liefert eine Gallup-Untersuchung mit rund 50.000 Unternehmen aus 7 Branchen und 45 Ländern. PERMA-Lead selbst wurde von Prof. Dr. Markus Ebner (Universität Wien) auf Basis des PERMA-Modells von Martin Seligman entwickelt und ist über den validierten PERMA-Lead-Profiler exakt messbar — anders als die meisten „weichen“ Führungstheorien.

Nein, das ist meist nicht ratsam. Empfehlenswert ist der Start mit einer „Koalition der Willigen“: Pilotieren Sie in ausgewählten Abteilungen. Positiver Wandel wächst am schnellsten bei wenig Konformitätsdruck — die harten betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der Pilot-Teams sprechen danach für sich.

Erste Verhaltensänderungen zeigen sich oft schon nach wenigen Wochen über kleine Routinen und Quick-Wins. Messbare Veränderungen bei Engagement, Fehlzeiten und Fluktuation werden in der Regel über einige Monate sichtbar — und über die Nachmessung im Profiler belegbar.

Administrieren, Budgets planen und Kennzahlen kontrollieren ist das Handwerkszeug des Managements. Eine förderliche Kultur schaffen, Beziehungen gestalten und Potenziale entfalten — das ist Leadership. PERMA-Lead liefert genau das Rüstzeug für Letzteres.

Die Effekte wurden in sehr unterschiedlichen Feldern gemessen — vom Gastgewerbe über die Polizei bis zum Gesundheitswesen. Die Prinzipien skalieren von der Teamleitung bis zum C-Level; in kleineren Teams sind die Effekte wegen kürzerer Feedback-Schleifen oft sogar schneller sichtbar.

Über den PERMA-Lead-Profiler und das 360°-Feedback liegen vorher/nachher Daten zum Führungsverhalten vor. Diese lassen sich mit Ihren bestehenden Kennzahlen — Fluktuation, Krankenstand, Engagement-Scores — verknüpfen. So wird aus „Führungskultur“ eine berichtsfähige Größe.

Sehen Sie in einer kostenlosen Impulssession, was in Ihrem Team steckt

30 Minuten, in denen wir Ihre konkrete Führungssituation anschauen, den passenden Einstieg skizzieren und realistische Timelines besprechen — ohne Verkaufsdruck. Sie entscheiden danach, ob ein Pilot mit einer „Koalition der Willigen“ für Sie sinnvoll ist.

  • Standortbestimmung für Ihr Führungsteam
  • Welche Kennzahlen sich in Ihrem Haus bewegen lassen
  • Konkreter Vorschlag für Pilot & Messplan

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Keine Weitergabe an Dritte. Antwort innerhalb eines Werktags.

Wissenschaftliche Quellen

  • Gallup-Meta-Analyse (Q12): rund 50.000 Unternehmen aus 7 Branchen und 45 Ländern — Effekte stärkenorientierter Führung auf Umsatz, Gewinn, Produktivität, Fehlzeiten und Sicherheit.
  • Kim Cameron, „Positive Leadership“ / „Practicing Positive Leadership“ — Positivitätsrate 5 : 1 und die 4-fache Hebelwirkung positiver Energetisierer.
  • Andrew J. Oswald et al., „Happiness and Productivity“ (University of Warwick) — rund +12 % Arbeitsleistung durch positive Emotionen bei gleicher Qualität.
  • Prof. Dr. Markus Ebner, „Positive Leadership“ (Universität Wien) — Entwicklung und Validierung des PERMA-Lead-Modells und des PERMA-Lead-Profilers.
  • Martin E. P. Seligman, „Flourish“ — das PERMA-Modell des Wohlbefindens als wissenschaftliche Grundlage.
  • Studien zum PERMA-Lead-Profiler in Gastgewerbe, Polizei und Gesundheitswesen — mehr als halbierte Burn-out-Gefährdung in Teams mit positiv agierenden Führungskräften.

Die genannten Effekte stammen aus den jeweils zitierten Studien und Meta-Analysen. Größenordnungen variieren je nach Branche, Ausgangslage und Umsetzungstiefe — in der Impulssession ordnen wir die Zahlen für Ihre Situation realistisch ein.